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AMO - Newsletter » Weihnachten 2004

Newsletter 9

Weihnachten 2004

Einem Traurigen die Tränen trocknen,
das was du hast mit anderen teilen,
die Not der anderen mildern,
einem Unglücklichen beistehen,
dann steigt Gott vom Himmel herab.
Auch heute.

Liebe Anima-Freunde,

An Neuigkeiten gibt es auf der Homepage zwei Power Point Präsentationen und einige email-Hintergrundbilder zum downloaden.
Im nächsten Jahr soll es dann ANIMA-e-cards zum Versenden geben, doch diese Karten sind erst im Entstehen.

Angelika aus Buxtehude hat dieses ANIMA-Logo entworfen, ich möchte es euch nicht vorenthalten. DANKE, Angelika!

Das Thema dieses Weihnachts-pics/newsletters
ist das Symbol

Mitgefühl

Jeder Mensch ist mit dieser Seelenqualität geboren.

Wenn du kein Mitgefühl aufbringen kannst, bedeutet das nur, dass es zugedeckt, überdeckt ist.

Denn Mitgefühl ist deine WAHRE NATUR.

Du musst Mitgefühl nur zulassen, musst es leben, dem Teil von dir folgen, der weiß was förderlich und stimmig ist, was sich "gut" anfühlt.

Wenn unsere Taten, Worte und Absichten aus Mitgefühl heraus entstehen,
dann wird unser eigenes Leben einfacher, weniger schmerzvoll, weniger verwirrend.

Aus Mitgefühl zu handeln, bedeutet das Leben zu schätzen.
Es bedeutet auch Demut vor allem Lebendigen zu haben, und alles ist lebendig, es gibt keine tote Materie.

Aus Mitgefühl zu handeln, bedeutet alles zu respektieren
und wahres Mitgefühl geht immer mit einer tiefen Wertschätzung einher.

Wenn du aus Mitgefühl handelst, bist zu glücklich, denn es handelt deine Seele und nicht dein Ego.

Wir sind in dieser Welt um jedem zu helfen, selbst zu sein
Und auch um jedem zu helfen, der unsere Hilfe braucht.

Höre endlich mit dem linearen Denken auf!
Gehe zurück zu deinem Mitgefühl!
Lass dich von deinem Herzen führen.

Alles was du aus mitfühlendem Herzen tust, ist gut getan.

Dieser Text war Teil meines ursprünglichen ANIMA-Skriptes, er wurde aber weder im Internet noch im Anima-Manuskript veröffentlicht.

Robert Adams, ein großer westlicher spiritueller Lehrer, betonte immer wieder, dass die drei wichtigsten Eigenschaften welche ein menschliches Wesen entwickeln sollte,

MITGEFÜHL DEMUT und DIENEN

wären und dass es ohne sie kein Weiterkommen auf dem spirituellen Weg gäbe ...

Dazu erzählte Robert folgende Geschichte:

"Es war einmal ein großer spiritueller Meister, der das Seil des Aufstiegs unaufhaltsam Richtung endgültiger Erleuchtung hinaufkletterte. Doch plötzlich, sehr knapp vor seinem Ziel blieb er stecken, er kam keinen Zentimeter mehr voran. Er war extrem frustriert. "Wie kann das passieren? Warum komme ich kein bisschen mehr weiter aufwärts? Ich habe so viele Leben damit verbracht zu beten, zu meditieren, habe im Kloster gelebt, habe den Genüssen des Leben entsagt, ich bin den spirituellen Schriften genauestens gefolgt. Ich habe auch niemals eine spirituelle Regel gebrochen. Warum stecke ich hier fest?"

Um die Sache noch schlimmer zu machen, kletterten andere an ihm mühelos vorbei, erreichten die Wolken und ihr Ziel. Stunden gingen so vorbei, Tage gingen vorbei. "Herr, ich habe gebetet und meditiert, ich flehe dich an, gib mir Antwort. Ich fühle mich verlassen. Ich verstehe nicht, warum ich nicht an das Ende des Seiles gelangen kann. Hilf mir!"

Aber es gab nur Stille um ihn. Stunden gingen vorbei. Da bemerkte er, dass sich das Seil bewegte. Ein Mann kämpfte sich ab um vorwärts zu kommen. Ungefähr an derselben Stelle wie der Heilige Mann blieb er auch stecken. Der Heilige beobachtete den sich abmühenden Mann. Stunden gingen so vorbei.

Endlich reichte der Heilige hinunter und zog den Mann mit einer Hand hoch und schob ihn mit der anderen Hand noch ein Stück in Richtung Ende des Seiles. In diesem Moment verschwand das Seil, der Mann verschwand, die Wolken verschwanden. Wundervolle himmlische Klänge ertönten. Umgeben von purem Licht, Liebe und Frieden fand der Heilige sich selbst in reiner Glückseligkeit zu Füßen Gottes sitzen.

"Herr, was ist passiert? Wieso habe ich mein ersehntes Ziel hier mit dir zu sein plötzlich so schnell erreicht?"

"Du hast das Höchste Göttliche Gesetz verstanden. Indem du dem sich abmühenden Menschen geholfen hast über dich selbst hinauszugelangen, bist du zur Göttlichkeit zurückgekehrt."



Ich wünsche euch allen auch im Namen von Wilfried und Jörg
ein geruhsames Weihnachtsfest

und
Liebe, Frieden und Zuversicht für das Neue Jahr
2005

Ursula