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AMO - Newsletter » November 2004

Newsletter 8

November 2004

"Ich bin die Flöte, doch die Musik ist DEIN"
Mevlana

Die Themen:
ANIMA Power Point Präsentation
Neues vom Lichtboten süd Till Abele
Die Symbole der Maria Magdalena MariMa
Eine Geschichte zum Symbol DURCHHALTEVERMÖGEN

Liebe Anima-Freunde,

Von Wilfried, mir und ANIMA gibt es keine Neuigkeiten.

Juliana aus Köln hat uns eine ANIMA Power Point Präsentation zur Verfügung gestellt und "… wir dürften damit machen was wir wollen …" Vielen Dank Juliana! Wer daran Interesse hat, kann diese Präsentation entweder über mich oder über Juliana zugeschickt bekommen. Email-Adresse von Juliana: juliana@komomai.de

Till Abele und seine Lichtboten Seite sind umgezogen. Die aktuelle Homepage mit den neuesten up dates ist zu finden unter www.lichtbotesued.de .

Ein lieber Gruß hinaus an Euch alle
Ursula

ARIA

Symbole
der
Maria Magdalena

"Mache die Liebe zum Mittelpunkt deines Lebens"

Wenn ich persönlich etwas gelernt habe in den letzten Jahren, dann das, ALLES findet sich zur richtigen Zeit … dann ereignen sich Zu-fälle, manchmal gehen Dinge einen Weg den wir uns nicht wünschen würden und doch ist jeder Schritt richtig und wichtig. Vieles davon entzieht sich unserem kleinen Verstand, der so gerne alles erkennen und bestimmen und lenken möchte.

Die Entstehung der Maria Magdalena Symbole verlief genau so. Das Treffen von Fulda und die ersten Symbole waren für Till, Wilfried und auch für mich eine große Überraschung. Keiner von uns hatte auch nur einen Gedanken daran gehabt und noch viel weniger die Absicht, neue Symbole entstehen zu lassen.

Ich persönlich war fest davon überzeugt, diese neuen Symbole gingen mich gar nichts an, es wäre eine Sache der beiden Männer. Welch ein Irrtum! Kaum wieder in Wien war plötzlich mitten in der Arbeit das Symbol ERLÖSUNG (weiblich) samt Text da und spätestens jetzt wusste ich, MariMa geht dich doch etwas an.

Und so entstanden im Verlaufe eines halben Jahres die Symbole der Maria Magdalena. Sowohl Till in Freiburg, als auch Wilfried im Norden und ich hier in Wien, hatten wir "Kontakt" zu Maria Magdalena. Jeder auf seine eigene Art und Weise. Ich verspürte manchmal eine Präsenz, die mich jedes Mal zu Tränen rührte …

Es gab in dieser Zeit Wochen, in welchen Till, Wilfried und ich in einem ziemlich blockierten Zustand waren, nichts schien weiterzugehen, eine Klärung über Details erwies sich als nahezu unüberwindbare Hürde. Doch wir drei durften auf diese Weise lernen, dass der Blick auf unsere GEMEINSAMKEITEN wichtiger sein musste als alles andere, wir durften erkennen wo wir im Ego-Denken feststeckten und als wir endlich erkannten, der MENSCH ist wichtiger als jedes Detail, ging es wie von selbst weiter.

In ganz kurzer Zeit vollendete sich MariMa. Ich erhielt das Symbol ZUSAMMEN SPIELEN mit der Botschaft "es ist das letzte". Wilfried hatte schon sehr bald nach Fulda vom MariMa Sternenmeer mit 72 Symbolen geträumt und er sollte Recht behalten.

Ich hatte in meiner Mappe die verschiedenen Faxe gesammelt, Symbole die bereits definitiv von uns als MariMa-Symbole gewertet wurden, einige deren Klärung noch ausstand, einige "alte" Symbole von Till und dann das letzte Symbol ZUSAMMEN SPIELEN von mir. Als ich alle diese Symbole durchzählte, ergaben sie genau 72 Symbole!! Wilfrieds Traum hatte sich erfüllt.

Und dann geschahen die 3D-Wunder … knapp zwei Wochen später gingen die ersten 30 MariMa Symbole online. Wer Lust hat, kann sich schon durch die Baustelle MariMa hindurcharbeiten, es fehlen nur mehr wenige Symbole, Zu finden unter http://www.marima.amo-international.net oder auch als Link von der ANIMA Homepage "zur Schwesternseite".

Über ein Feedback der ANIMA-Schwester von euch und auch über Ideen, Anregungen und so weiter würden wir uns sehr freuen.

Eine kleine Geschichte von Christine Zehnter
zum Symbol



DURCHHALTEVERMÖGEN
GEH BEHARRLICH DEINEN WEG

Beharrlichkeit

Donnerstag, 11.11.2004 gehen wir, das heißt mein Mann und ich, mittags auf einer Seitenstraße zur Fußgängerzone in Garmisch-Partenkirchen. Noch ganz erfüllt von den Symbolen des Erinnerns der hellsichtigen Kinder, publiziert im Internet unter www.amo-international.net, höre ich ein Kind weinen. Bei einem großen Haus steht ein kleiner Junge und schluchzt. Im ersten Augenblick gehe ich weiter. Als das Weinen nicht aufhört, komme ich zurück.

Die Gartentür lässt sich ohne Schwierigkeiten öffnen und schon marschiere ich schnurstracks am Haus entlang zu dem kleinen, vielleicht vier Jahre alten Buben. Nur mit Hemd und Hausschuhen bekleidet, die Arme trotzig verschränkt, friert er ganz erbärmlich. Auf meine Frage: "Kann ich dir helfen", nickt er nur und deutet auf die große blaue Tonne neben sich. Er stellt sich auf Zehenspitzen, erreicht gerade den Deckel und deutet hinein. Darin liegt ein wenig Papierabfall und ein durchsichtiger Miniabfalleimer. Große Augen schauen mich flehentlich an. "Soll ich den rausholen" ist meine fast schon überflüssige Frage. Er zeigt neben sich auf einen zweiten noch kleineren Eimer und nickt. Sprechen kann er vor lauter Schluchzen nicht.

Ein wenig komisch mochte unser Anblick schon gewesen sein, eine ältere Frau mit braunem Steppmantel und rotem Hut, verschwindet fast ganz in einer blauen Papiertonne um etwas herauszufischen und ein kleiner Junge, der krampfhaft den Deckel aufhält. Ein letzter tiefer Seufzer des kleinen Kerls beendet unsere Aktion. Mit schief gelegtem Kopf und einem Blick: "was passiert jetzt", nimmt der Junge in jede Hand ein Eimerchen und wir gehen nebeneinander vor bis zu einigen Stufen, die zur Haustüre hinaufführen. "Kommst du hinein oder soll ich dich begleiten" erkundige ich mich besorgt? Ein Nicken, ein Kopfschütteln und ein skeptischer Blick lassen mich abwarten. Tatsächlich kann er ganz locker die Türe öffnen und mit einem leisen "Pfüadi" verschwindet der Junge.

Mein an der Gartentür auf mich wartender Mann macht mich darauf aufmerksam, dass das ein Kindergarten ist. Im ersten Moment kommt in mir Wut auf. Sollte der Junge Angst vor Strafe gehabt haben, wenn er ohne seine Eimerchen zurück kommt? Ich will schon die Treppen hinaufstürmen, um denen gehörig die Meinung zu sagen, als mir bewusst wird, dass ich ihn dann fürchterlich blamiert hätte. Er hat seinen für ihn wichtigen Auftrag alleine erledigen wollen, sonst wäre er bei dieser Kälte zurück in das Haus gegangen.

Hat mir das himmlische Büro eine deutliche Lektion in Beharrlichkeit gegeben? Das Symbol von anima-international für den heutigen Tag ist: "Beharrlichkeit" (= DURCHHALTEVERMÖGEN).

Auf dem Rückweg, eine Stunde später, sind viele Kinder im Garten, warm bekleidet mit Anorak, Stiefel und Mützen unter Aufsicht von mehreren Frauen. Mit Lachen, Lärm
und Toben proben sie das Spiel des Lebens.

Danke und auf Wiedersehen kleiner, tapferer Junge.

Christine Zehnter 13.11.04

Wer mehr von Christine lesen möchte, sie hat eine eigene Homepage: www.christine-zehnter.de Danke Christine!

Alles Liebe bis zum nächsten Mal

Ursula