Nicht Erziehung, sondern Beziehung

das haben sich schon vor Jahren, die „Anima-Kinder“ gewünscht, denn es ist die einzige Art und Weise, wie Kinder sich wünschen, aufwachsen zu dürfen. Auch aus meiner eigenen Erfahrung als Mutter weiß ich, dass Erziehung maximal ein bisschen „Kanten abschleifen“ sein kann und darf, will man das Wesen eines Kindes nicht zerstören. Eltern sollten mit ihren Kindern in Be-Ziehung treten.

Ich zitiere aus dem Buch „ANIMA, Symbole des Erinners“ was Kinder sich wünschen. Der Text ist einige Jahre alt, aber aktueller denn je. Die Betrachtungsweise des Familientherapeuten Jasper Juul zu Beziehung statt Erziehung findet sich als Link im Text unten.

„In unserer alten Welt sind wir immer versucht, unsere Kinder die nicht so funktionieren wie wir es uns vorstellen „zu reparieren“, damit sie dann in die bestehenden Strukturen hineinpassen und die Erwartungshaltungen von Eltern, Lehrern usw. erfüllen. Brave Kinder sind immer noch angepasste, unauffällige, fleißige und ordentliche Kinder.

Das alles ist überholt. Die Kinder der Neuen Zeit sind eben anders und widersetzen sich auch meist erfolgreich den „Reparaturversuchen“ der Erwachsenen. Sie durchschauen die alten Systeme.

Gefordert sind nun wir Eltern, Lehrer und Erziehungsberechtigte (welch entsetzliches Wort), denn wir müssen unseren Erziehungsstil umstellen und einen anderen Umgang mit den Kindern erlernen. Sie sind nicht mehr die kleinen oder größeren Kinder, die nach genauen Anweisungen durch Erwachsene heranwachsen wollen.

Mir wurde eines Tages ganz klar vor Augen geführt, dass die Anima-Symbole uns von den Kindern gegeben wurden, damit wir Erwachsene eine Hilfe in die Hand bekommen, um ein besseres Verständnis für die Kinder der Neuen Zeit entwickeln zu können.

Wir Erwachsene haben mit den Anima Symbolen eine Hilfe erhalten. Die Symbole sollen uns helfen,

VERTRAUEN in unsere Kinder und deren Wissen um den eigenen Weg zu haben,mit GEDULD  abzuwarten, dass Kinder jeden einzelnen Schritt ihrer Entwicklung in der richtigen Zeit tun, zu
ERLAUBEN,
dass die schönen Dinge des Lebens für unsere Kinder vor den Pflichten und Aufgaben kommen dürfen,
GEBORGENHEIT als eine der wichtigsten Voraussetzungen für das heile Heranwachsen eines Kindes zu erkennen und diese auch zu geben, zu
AKZEPTIEREN,
dass Kinder Persönlichkeiten sind, eine eigene Meinung haben und gehört werden wollen,
KREATIVITÄT in welcher Art und Weise sie sich äußert, niemals zu bewerten sondern mit Staunen zu betrachten,
WAHR zu NEHMEN, was die Bedürfnisse eines Kindes sind, auch dann wenn sie nicht als verbale Botschaften gesagt werden,
EMPFÄNGLICH  zu SEIN für die kleinen Botschaften und die Zeichen unserer Kinder, zu sehen, dass unsere
VERANTWORTUNG für die Kinder einzig und allein auf Liebe basieren darf,
uns auch zu erinnern, dass
LACHEN,  SPIEL und FREUDE als die täglichen Begleiter unserer Kinder ein Grundbedürfnis für heiles Heranwachsen sind

und niemals sollten wird vergessen, dass LIEBE die einzige richtige Art und Weise ist, mit Kindern umzugehen, in jeder Sekunde die wir mit einem Kind zusammen sein dürfen Liebe, Liebe und nochmals Liebe zu schenken, denn  Kinder schenken uns ihre Liebe uneingeschränkt, ohne zu zögern, ohne etwas zurück zu erwarten, unvoreingenommen und aus ganzem Herzen.

Er-ziehung muss sich wandeln in Be-ziehung. Wir müssen mit unseren Kinder in Beziehung treten, Bezug nehmen auf ihre Bedürfnisse und ihre Seelen. Nicht erziehen ist gefragt, sondern wir müssen endlich die veralteten Werte- und Erziehungsvorstellungen

*****

Der dänische Familientherapeut Jasper Juul meint zu Erziehung folgendes: „Keine Erziehung“. Nachzulesen ist das hier.

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